

Drahterodieren (EDM) Komplexe und filigrane Prototypen aus Stahl oder Aluminium Sie benötigen wenige Prototypen mit komplexen Aushöhlungen und Hinterschneidungen aus gehärtetem Stahl? Die elektroerosive Bearbeitung (Electrical Discharging Machining – EDM), wie Drahterodieren, Funkenerodieren, Senkerodieren, bringt besondere Vorteile bei sehr komplizierten Werkstücken. EDM-Verfahren Drahterodieren ist ein Schneidverfahren, welches nach dem Prinzip der Funkenerosion arbeitet. Eine CNC-programmierte Kontur wird mittels eines Metalldrahtes (Elektrode) in ein elektrisch leitendes Werkstück geschnitten. Zwischen dem in kleinem Abstand zum Werkstück befindlichen Draht wird durch einen Hochspannungsimpuls ein Lichtbogen erzeugt, der das Materialgefüge schmelzt, verdampft und das geschmolzene Metall aus dem Gefüge löst. Damit der Draht aus Messing, Stahl oder Wolfram nicht verbrennt, läuft er durch entionisiertes Wasser (Dielektrikum). Die Oberflächenrauheit hängt von der Höhe der gewählten Spannung ab (hohe Spannung = hoher Abtrag = hohe Rauheit). Hohe Oberflächengüte kann beim Drahterodieren durch mehrere Arbeitsgänge erreicht werden (Schruppen, Schlichten, Feinschlichten). Mögliche Werkstoffe für das Drahterodieren sind Kupfer, Aluminium, Normalstahl, gehärteter Stahl, Hartmetall und Sondermetalle (alle leitfähigen Werkstoffe). Drahterodieren ist im Prototypenbau immer dann wirtschaftlich, wenn andere Abtragungsverfahren nicht verwendet werden können. Prototypen, die schlecht aufzuspannen sind, aus sehr harten oder zähen Werkstoffen bestehen oder komplizierte Hinterschneidungen erhalten, können in sehr hoher Qualität gefertigt werden. Vorteile beim Funkenerodieren:
Drahterodier-Anlagen für:
Sehr hohe Oberflächengüte erfordert bei der Funkenerosion wiederholte zeitintensive Prozesszyklen (Mehrkosten):
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