

Polyamidguss (PG) PA6-Muster für höchste Ansprüche Sie benötigen kurzfristig max. 100 Polyamidguss-Teile mit hohen chemischen und thermischen Anforderungen? Polyamid-Spritzguss kommt wegen der hohen Werkzeugkosten nicht in Frage? Dann ist das Polyamidgießen in Silikonformen das geeignete Verfahren. Polyamidguss eignet sich wegen der niedrigen Werkzeugkosten besonders als wirtschaftliches Folgeverfahren von RP-Verfahrenzur Vervielfältigung von Mustern in kleinen Serien.
Polyamidguss-Prozess Das Polyamidgießen ähnelt vom Verfahrensablauf dem klassischen Vakuumgießen in PU. Die Prozessführung beim Polyamidguss ist jedoch anspruchsvoller bezüglich Temperaturführung und der Reduktion von Feuchtigkeit. Von einem mittels Stereolithographie oder Lasersintern gefertigten Urmodell wird eine Silikonform abgeformt. In diese Form wird die monomere Ausgangskomponente mit einem Aktivator beim Gießen vermischt und polymerisiert innerhalb weniger Minuten zu Polyamid. Nach dem Öffnen der Form werden die Polyamidbauteile verputzt (Finish). G.W.P. garantiert für eine Form eine Standzeit von 20 Bauteilen. Polyamidgussteile (Thermoplast) weisen gegenüber Polyurethangussteilen bessere chemische und thermische Eigenschaften auf. Die Modifikation von Eigenschaften ist durch Füllstoffe und Glasfaser-Zusätze möglich. Die Maßgenauigkeit liegt für PA-Gussteile bei ca. +/- 0,3% (mind. +/- 0,3mm) unter der von Spritzguss. Höhere Toleranzanforderungen können nur durch mechanische Nachbearbeitung erreicht werden. Vorteile von Polyamidguss:
Technische Daten:
Ob Ansaugflansch, Führung, Hebel oder Gehäuse – besonders für großvolumige komplexe Bauteile mit hohen Anforderungen bei kleinen Stückzahlen ist Polyamidguss eine kostengünstige Alternative zwischen Spritzguss und Vakuumguss.
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