

Selektives Lasersintern (SLS) Funktionsprototypen mit breiten Materialanforderungen Selektives Lasersintern ist ein Rapid Prototyping Verfahren bei dem ein Kunststoff-Modell aus einem thermoplastischen Kunststoff-Pulver (Polyamid, Polystyrol, Polycarbonat) im Sinterverfahren schichtweise aufgebaut wird. Der Prototyp wird dabei direkt aus den 3D-CAD-Daten (im STL-Format) generiert. Die Pulverpartikel werden von einem horizontalen CO2-Laser in Schichtdicken von 0,1 bis 0,25 mm lokal aufgeschmolzen und verfestigt. Selektives Lasersintern eignet sich durch den schichtweisen Aufbau auch für sehr komplexe Geometrien mit Hinterschneidungen oder integrierten Funktionen. Durch die relativ breite Materialpalette können Anforderung an die thermische und mechanische Belastbarkeit meist gut erfüllt werden. Bis zu 90 Prozent der Werkstoffeigenschaften des Serienteils können hier erreicht werden. Besonders für aussagekräftige Tests im Anfang der Produktentwicklung bieten Geometrie- und Funktionsmodelle im SLS-Verfahren durch Einsparung zusätzlicher Verfahrensschritte viele Vorteile. Nachteilig können die schlechte Erreichbarkeit von inneren Hohlräumen und die gegenüber der Stereolithographie oder dem Fräsen schlechtere Oberflächengüte sein. Die G.W.P. AG fertigt hochwertige Kunststoff-Prototypen im SLS-Prozess. Ob Versuchsmuster, Prototypen zur Funktionserprobung, Einzelteile oder Nullserien – immer wenn es auf Schnelligkeit und hohe Seriennähe ankommt, ist Selektives Lasersintern das geeignete Rapid Prototyping Verfahren. Vorteile beim Selektiven Lasersintern:
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