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Vakuumguss (VG)
Seriennahe Muster & Kleinserien aus PU-Harzen
Sie benötigen kurzfristig kostengünstige Kunststoff-Prototypen mit serienähnlichen Materialeigenschaften? Dann ist das Vakuumgießen in Silikonformen (Silicone Molding) das geeignete Verfahren. Vakuumguss eignet sich wegen der niedrigen Werkzeugkosten besonders als wirtschaftliches Folgeverfahren zur Vervielfältigung von Mustern in Kleinserien.
Vakuumguss-Prozess Das Urmodell für das Vakuumgießen wird dabei meist im Stereolithographie-Verfahren hergestellt. Von diesem Modell wird eine Urform aus Silikon abgeformt und in der Vakuumkammer mit flüssigem Polyurethan-Gießharz (PUR) befüllt. Durch das Vakuum werden selbst in komplexen Formteilen mögliche Lunker und Einfallstellen vermieden. Nach dem Aushärten erfolgt die Oberflächenbearbeitung der Abgüsse (Finish). Durch die sehr breite Material-Palette der Polyurethane und Ureole (PU-Hartschaum) können viele gängige Serienkunststoffe (Spritzguss) simuliert werden. Ob gummiweich, elastisch, halbsteif oder ABS-steif – Vakuumgießharze gibt es für unterschiedlichste Materialanforderungen und Eigenschaften. Auch Zweikomponenten-Teile (hart / weich) oder Einlegeteile sind möglich. Die Maßgenauigkeit für Formteile im Vakuumguss liegt bei +/- 0,1mm bzw. 0,2%. Beim Vakuumguss wird die max. Ausbringungsmenge aus einer Silikonform bei ca. 20 Formteilen angesetzt. Entformungsschrägen und Schwundzugaben sind für das Vakuumgießen nicht zu berücksichtigen. Die Vorteile von Vakuumguss:
Technische Daten:
Ob Funktionsprototypen, Muster zur Prüfung der Marktakzeptanz, schnelle Messemuster, Pilotserien oder exklusive Kleinserien – Vakuumguss bietet sich durch die geringen Formkosten und die unterschiedlichen Materialeigenschaften als wirtschaftliche Alternative zum Spritzgießen an, wenn geringe Losgrößen eine Umsetzung sonst unmöglich machen.
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