

EMV-Beschichtung Abschirmung von Kunststoffgehäusen Elektronikgehäuse aus Kunststoff bieten kaum Schutz gegen elektromagnetische Interferenzen (EMI), die durch elektromagnetische Felder ausgelöst werden können. Seit Januar 1996 wurde deshalb im Rahmen der EU-Harmonisierung das Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten (EMVG) in Kraft gesetzt. Alle elektrischen und elektronischen Geräte und Anlagen müssen vor dem Betrieb auf Elektro-Magnetische-Verträglichkeit (EMV) geprüft werden. Kunststoff-Metallisierung Wirksame Abschirmung für störstrahlempfindliche Bauteile bietet die Metallisierung der Kunststoffkomponenten durch die Vakuumbeschichtung (PVD-Verfahren). Diese sogenannte EMV-Beschichtung durch Bedampfen der Kunststoffteile mit Aluminium oder Kupfer-Nickel-Chrom unter Vakuum bietet sehr gute Dämpfungseigenschaften und gewährleistet die elektromagnetische Absorption über einen breiten Frequenzbereich. Durch die kostengünstige Bedampfung mit Al bzw. Cu/NiCr verbinden sich die Vorteile des Werkstoffs Kunststoff mit denen eines Aluminiumgehäuses. Eigenschaften der EMV-Beschichtung
Weitere empfohlene EMV-Maßnahmen Der Wirkungsgrad einer Abschirmung ist neben der EMV-Beschichtung auch vom Design des Kunststoffgehäuses, der elektrischen Anbindung und der elektronischen Umgebung des Geräts abhängig. Der Einsatz EMV-gerechter Schaltungen, leitfähiger Dichtungen und Kabelverschraubungen können die erforderliche elektromagnetische Verträglichkeit weiter verbessern. Ein Dämpfungswert von 50-70 dB sollte i.d.R. für eine gute Abschirmung ausreichen.
Ihre Anfrage Achtung: Die Eignung für das metallische Beschichten von Kunststoffteilen ist immer vorab durch den Test mit einem Muster zu prüfen. G.W.P. übernimmt für Sie die EMV-Beschichtung ausschließlich im Zusammenhang mit einer Komponentenfertigung.
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